Mit ‘Kälte’ getaggte Artikel

Lippenpeeling für mehr Kussgenuss

Sonntag, 17. Januar 2010

Schöne Lippen brauchen eine gute Pflege. Ein richtiger Kussmund muss weich sein und zart. Schmatz! Im Winter machen Kälte und trockene Heizungsluft die zarte Haut der Lippen oft rissig und rau. Tägliches Eincremen ist also wichtig. Auch ein regelmäßiges Peeling wirkt Wunder. Es verhindert spröde Lippen und sorgt für kussweiche Haut.

Unser Tipp: Lippenpeeling selbstgemacht

Eine Messerspitze Salz mit etwas Olivenöl zu einem sämigen Brei verrühren, auf die Lippen auftragen und sanft massieren. Die Salzkristalle regen die Durchblutung an und entfernen die überschüssigen Hautschüppchen. Das Olivenöl beruhigt die Haut und sorgt für ausreichende Feuchtigkeit.
Nach dem Peeling wird das Salz mit warmem Wasser gründlich abgewaschen. Zum Abschluss ein wenig Honig auf die Lippen geben, um die empfindliche Haut zu beruhigen.

(Text: H. Franke, Bild: © istockphoto )

Raynaud Syndrom: Die “Weißfinger-Krankheit”

Freitag, 06. November 2009

Eisige Hände, weiß gefrorene Finger, ein taubes Gefühl in den Fingerspitzen – lange bevor es mit dem Winter so richtig losgeht, fängt für manch einen der Ärger über die kalte Witterung schon an. Die Temperaturen sind gerade knapp unter die 10°C-Marke gefallen, da erleiden Menschen, die am Raynaud-Syndrom erkrankt sind, schon die ersten „Weißfinger-Anfälle“ und damit eine ernste Einbuße an Lebensqualität.

Das Syndrom wurde nach dem französischen Internisten Maurice Raynaud benannt, der 1862 als erster die typischen Symptome der „Weißfinger-Krankheit“ beschrieb. Die Krankheitsbezeichnung ist zwar relativ unbekannt, das Leiden selbst jedoch weit verbreitet. Bis zu 16% der Bevölkerung – hauptsächlich Frauen – sind von dieser Gefäßerkrankung betroffen. Kälte und Stress lösen ein krampfartiges, häufig auch schmerzhaftes Zusammenziehen der kleinen Blutgefäße aus. Durch die mangelnde Durchblutung werden Finger und Zehen blass und gefühllos. Es entstehen die sogenannten Leichenfinger – von herzlosen Zeitgenossen mit leichtem Gruseln bestaunt.

Die Raynaud’sche Krankheit ist nicht heilbar. Allenfalls lassen sich durch warme Handschuhe, Anfälle reduzieren oder durch äußere Wärmezufuhr beenden. Auch die Entstehung der Gefäßstörung ist wissenschaftlich noch ungeklärt. Am ehesten ist eine Überreaktion des Nervensystems auf Kältereize denkbar.
Einziger Trost für die Betroffenen: Das Raynaud-Syndrom ist zwar unangenehm, aber meist harmlos. Nur in seltenen Fällen steckt eine ernste Krankheit dahinter. Dies sollte allerdings von einem Arzt abgeklärt werden.

(Text: H. Franke, Bild: ©istockphotocom_loooby)


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