Ob die Trendforschung nun in all ihren Erscheinungsformen eine seriöse Wissenschaft ist, mag dahingestellt sein. Ihre Erkenntnisse sind jedoch immer wieder interessant. Neuestes Forschungsergebnis: Das Schönheitsideal ist im Wandel, die Beauty-Standards werden sich in den kommenden Jahren drastisch verändern. Nach Ansicht der niederländischen Trendforscherin Li Edelkoort hat das Zeitalter der Exzentrik begonnen.
Was gestern noch „schön“ war, gilt morgen schon als „langweilig“. Ebenmaß ist out, es lebe das Schräge. Statt einer gleichmachenden Norm nachzueifern, geht der Trend zum Außergewöhnlichen und Besonderen. Harmonisch, geschmackvoll, stilsicher? Vergessen wir’s! Absolut oldfashioned. Eine zu spitze Nase, ein zu breiter Mund, der Haaransatz unregelmäßig? Alles unwichtig. Was zählt sind Individualität, Ausdruck und Kreativität.
Die Schönheitskriterien von morgen sind locker. Das hört man gern. Die Mode wird zum Mittel der Selbstinszenierung. Unerwartete Farben, ungewöhnliche Muster, schräge Kombinationen, möglichst phantasievoll und verrückt. Nichts für Kleingeister also. Den Mutigen gehört die Welt.
(Text: H. Franke, Bild: ©istockphoto.com_andipantz)
Nach langen Phasen witterungsbedingter Stubenhockerei und dem saisonalen Bedürfnis nach deftigem Essen fühlt man sich oft träge, antriebsarm, aufgeschwemmt und bisweilen einfach zu dick. Das reichhaltige Essen, jede Menge Alkohol, zudem mangelnde Bewegung und wenig Tageslicht fordern ihren Tribut.
Schöne Lippen brauchen eine gute Pflege. Ein richtiger Kussmund muss weich sein und zart. Schmatz! Im Winter machen Kälte und trockene Heizungsluft die zarte Haut der Lippen oft rissig und rau. Tägliches Eincremen ist also wichtig. Auch ein regelmäßiges Peeling wirkt Wunder. Es verhindert spröde Lippen und sorgt für kussweiche Haut.
2010 - das Jahr ist noch jung, die guten Vorsätze sind noch frisch: Nicht rauchen, gesund essen, viel Sport! Alle Jahre wieder. Das kennen wir schon.
Der Mann von heute steckt ganz klar in der Zwickmühle. Will er bei den Frauen gut ankommen, fehlen eindeutige Rollenideale. Macho und Softie sind schon lange out und keiner weiß so recht, wo’s langgeht. Einerseits gelten Dominanz und Stärke als sexuell attraktiv, andererseits sind immer weniger Frauen dazu bereit, eine untergeordnete Rolle zu übernehmen. Den Männern scheint nur eine Wahl zu bleiben: “Nett, aber langweilig!” oder “Scharfer Typ, aber für den Alltag völlig ungeeignet!”.