Mit ‘Praxisangebot’ getaggte Artikel

Schamlippenkorrektur: Möglichkeiten der Intimchirurgie

Montag, 19. Juli 2010

Schönheit ist nicht immer einfach zu beschreiben. “Schön” oder “Nicht-Schön” - das ist oft eine Geschmacksfrage und das Schönheitsempfinden kann sehr unterschiedlich sein. In besonderem Maße gilt das für den Intimbereich, der ja nur selten unter dem Aspekt reiner Schönheit beurteilt wird. Hier dominieren Liebe, Lust und Leidenschaft – Äußerlichkeiten sind meist völlig unwichtig.

Trotzdem gibt es Frauen, die ihren Genitalbereich als “unschön” oder auch “unästhetisch” empfinden. Das Schamgefühl kann hierbei so stark ausgeprägt sein, dass sie auch in intimen Situationen vermeiden, sich offen und nackt zu zeigen. Ein oft genannter Grund der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper sind zu große oder sehr ungleich große Schamlippen. Die sogenannte Labienresektion, die Verkleinerung der Schamlippen, gehört zu den häufigsten Eingriffen der ästhetischen Intimchirurgie.

Die inneren und äußeren Schamlippen bedecken den Scheideneingang und schützen ihn so vor Austrocknung und Fremdkörpern. “Idealerweise” werden dabei die kleinen, inneren von den großen, äußeren Schamlippen fast vollständig bedeckt. Oft kommt es aber vor, dass die inneren Schamlippen die äußeren ganz oder teilweise überragen und damit deutlich sichtbar sind. Das ist normal und gehört zur Vielfalt der Natur. Viele Menschen finden große Schamlippen in ihrer einladenden Üppigkeit sehr sinnlich und erotisch!

Für manche Frauen sind zu große Schamlippen aber eine ernste seelische Belastung. Auch körperliche Beschwerden sind nicht selten. Beim Fahrradfahren, Reiten oder auch beim Geschlechtsverkehr sind zu große Schamlippen oft störend. Eine dauernde Reibung führt zu Schwellungen, Schmerzen und Entzündungen. Durch einen relativ kleinen ambulanten Eingriff kann in solchen Fällen geholfen werden. Eine operative Schamlippenverkleinerung ist nachträglich nicht mehr als solche zu erkennen. Es bleiben keine sichtbaren Narben zurück. Das sexuelle Lustempfinden bleibt uneingeschränkt erhalten.

Weitere Informationen: ambulante Operationen

(Bild: ©istockphoto.com_ulzana.jpg)

3D-Ultraschall und pränatale Feindiagnostik

Sonntag, 27. Juni 2010

Viele werdende Eltern sind fasziniert von der Möglichkeit, über einen 3D-Ultraschall noch vor der Geburt ihres Kindes Fotos fürs Familienalbum zu bekommen. Gelungene 3D-Ultraschallbilder können tatsächlich beeindruckend sein. Die Dreidimensionalität entspricht eben unseren Sehgewohnheiten. Sind herkömmliche Ultraschallbilder für medizinische Laien oft nur ein graugraues Rätsel, lassen sich auf einem guten 3D-Bild körperliche Details erstaunlich genau erkennen.

Wer Interesse an einem 3D-Ultraschall hat, sollte Folgendes bedenken: Der dreidimensionale Ultraschall hat keine höhere Auflösung und ist nicht genauer als eine zweidimensionale Sonografie. Geht es um eine differenzierte Diagnostik wird der 3D-Ultraschall nur ergänzend eingesetzt. Für einen erfahrenen Arzt ist ein „normaler“ Ultraschall aussagekräftiger.

Für alle Eltern, die eine möglichst umfangreiche Ultraschalluntersuchung ihres ungeborenen Kindes wünschen, ist die pränatale Feindiagnostik (DEGUM 2) zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche einem reinen 3D-Fotoshooting vorzuziehen.

Weitere Informationen: 3D-Ultraschall, Feindiagnostik

Ultraschall: Was bedeutet DEGUM?

Sonntag, 07. Februar 2010

Wenn von Ultraschalluntersuchungen die Rede ist, taucht häufig der etwas rätselhafte Begriff „DEGUM“ auf. Oft allerdings ohne weitere Erklärung. Das ändern wir jetzt: Was also bedeuten DEGUM I, II und III?

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (= DEGUM) hat die Ultraschalldiagnostik in drei Stufen unterteilt. Jede Stufe setzt eine besondere Qualifikation des Untersuchers voraus. Zusätzlich muss das Ultraschallgerät festgelegte technische Anforderungen erfüllen.

Für die Ultraschalldiagnostik während der Schwangerschaft bedeutet das folgendes:

Stufe I: Die Ultraschall-Diagnostik der Stufe I umfasst lediglich die Beurteilung der Gebärmutter, der Fruchtwassermenge und der Plazenta sowie die Einschätzung der Größenentwicklung des ungeborenen Kindes. Sogenannte Hinweiszeichen werden genutzt, um Entwicklungsstörungen zu erkennen und eine weitere Abklärung zu veranlassen.

Stufe II: Bei der DEGUM-Stufe II werden deutlich erhöhte Anforderungen an die Qualifikation des Arztes und an die Gerätetechnologie gestellt. Es wird eine mehrjährige Erfahrung mit der Methode vorausgesetzt, zwei Untersuchungssysteme sollten vorhanden sein und die Möglichkeit der Videodokumentation zur Verfügung stehen. Außerdem wird Vertrautheit mit den wichtigsten krankhaften Befunden und ihrer Beurteilung erwartet. Bietet eine gynäkologische Praxis einen feindiagnostischen Organultraschall bzw. eine fetale Missbildungsdiagnostik oder Fehlbildungsdiagnostik an, muss die DEGUM II-Qualifikation nachgewiesen werden.

Stufe III: Untersuchungen der Stufe III werden in hoch spezialisierten Kliniken oder Praxen durchgeführt, die häufig auch über die Möglichkeit weiterer invasiver Diagnostik (z.B. Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie) verfügen.

Weitere Informationen: DEGUM-Feindiagnostik

Private gynäkologische Sprechstunde in Stuttgart

Freitag, 29. Januar 2010

Seit Anfang September haben wir erweiterte Öffnungszeiten. Von 8.00 bis 20.00 Uhr (Freitags bis 19.00 Uhr) sind wir durchgehend für unsere Patientinnen da. Inzwischen sind einige Monate vergangen. Zeit für eine kleine Bilanz.

Durch die lange Öffnungszeit sind täglich rund zehn Stunden ärztliche Sprechstunde möglich geworden. Damit können wir der wachsenden Zahl der Patientinnen gerecht werden und haben genügend Zeit für die besonderen medizinischen Leistungen wie z.B. der erweiterten Schwangerenbetreuung mit einer umfassenden pränatalen Diagnostik. Unsere Bilanz also: Positiv!

Zusätzlich können wir nun auch das Angebot einer Privatsprechstunde erweitern.
An folgenden Tagen nehmen wir uns mehr Zeit für unsere privat versicherten Patientinnen:


Montags und mittwochs bei Herrn Dostal:
16.00 – 20.00 Uhr
Donnerstags bei Frau Dr. Deiters:
13.00 – 15.00 Uhr
Freitags bei Frau Piro:
17.00 – 19.00 Uhr

(Bild: ©istockphoto.com_H-Gall)

Weitere Informationen: private Sprechstunde in Stuttgart

Praxismagazin: Extrablatt! Extrablatt!

Montag, 11. Januar 2010

praxismagazinLange Wartezeiten in der Arztpraxis sind immer ärgerlich. Ab einer dreiviertel Stunde werden die meisten Menschen ungeduldig. Gibt es aber überhaupt keine Wartezeit - oder nur eine sehr kurze - ist auch das bedauerlich. Wann sonst könnte man mal in Ruhe in einer Zeitschrift blättern?

Dem Schmökerbedürfnis unserer Patientinnen kommen wir jetzt auf besondere Weise entgegen: Druckfrisch, brandneu und topaktuell gibt es nun unser eigenes Praxismagazin – 38 Seiten „Infotainment“, eine bunte Mischung aus Information und Unterhaltung.
Witze, Rätsel und Schönheitstipps sind hier ebenso zu finden wie ausführliche Informationen zu gynäkologischen Themen, medizinischen Untersuchungen und zum Angebot unserer Praxis.

Wir freuen uns, wenn wir mit unserem neuen Magazin allen Patientinnen die „gefühlte“ Wartezeit verkürzen, sie umfassend informieren und gleichzeitig gut unterhalten können.

ThinPrep® Pap-Test: Der neue Krebsabstrich

Dienstag, 05. Januar 2010

thinprepGebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau unter 50 Jahren. Das Zervixkarzinom entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Wer regelmäßig zur Krebsvorsorge geht, hat also gute Chancen, bösartige Zellveränderungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Eine wichtige Untersuchung bei der Krebsfrüherkennung ist der Zellabstrich vom Muttermund – der sogenannte Pap-Test, benannt nach dem griechischen Arzt George Nicolas Papanicolaou. Bei diesem Test wird der Zellabstrich auf einen Objektträger aufgetragen, eingefärbt und unter dem Mikroskop untersucht.

Bei optimalen Bedingungen bietet dieser Test eine relativ hohe Sicherheit. Dennoch erkranken jährlich alleine in Deutschland jedes Jahr ca. 6.500 Frauen an einem Gebärmutterhalskrebs und 80.000 Frauen an einer Krebsvorstufe. Die Gründe hierfür liegen in der ungenügenden Aufbereitung des Zellmaterials. Krankhaft veränderte Zellen werden nicht erkannt, weil sie von anderen Zellen, von Blut oder Schleim überlagert werden. Falsche Befunde sind häufig.

Der neue ThinPrep® Pap-Test wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap Test auftretenden Probleme zu verringern. Hierbei werden Zellen wie beim konventionellen Pap-Test durch einen Abstrich entnommen, dann aber in ein Gefäß mit Konservierungslösung gegeben. Somit bleiben alle Zellen zur Auswertung erhalten.
Die konservierte Probe wird in einem Speziallabor in mehreren technischen Prozessen aufbereitet und von Blut, Schleim und Entzündungszellen gereinigt. Anschließend werden die Zellen in einer dünnen Schicht auf dem Objektträger gleichmäßig verteilt. Der Zellabstrich – die sogenannte Dünnschichtzytologie - ist dadurch wesentlich aussagekräftiger als beim herkömmlichen Pap-Test.

Der ThinPrep® Pap-Test ist eine entscheidende technische Verbesserung des bisherigen Krebsabstriches. Er ermöglicht genauere Untersuchungsergebnisse und bietet deutlich mehr Sicherheit.

Weitere Informationen: ThinPrep

Ultraschalldiagnostik: NT-Messung und Ersttrimester-Screening

Freitag, 18. Dezember 2009

nt_kleinSeit etwa 25 Jahren werden Ultraschalluntersuchungen routinemäßig bei der Schwangerenbetreuung durchgeführt. In dieser Zeit gab es eine rasante technische Entwicklung und die Möglichkeiten der pränatalen Ultraschalldiagnostik sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Längst lässt sich per Ultraschall mehr erkennen als Größe, Lage und Geschlecht des Kindes.

Zu den wichtigsten Untersuchungen im Rahmen der pränatalen Diagnostik gehört die Nackentransparenzmessung, bzw. das Ersttrimester-Screening. Sie wird zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt und gibt neben einer Prognose für das Down-Syndrom wichtige Hinweise auf schwerwiegende, nicht chromosomale Veränderungen wie z.B. auf einen Herzfehler. Mit Hilfe des Erstrimester-Screenings wird das individuelle Risiko für eine genetische Erkrankung des Kindes mit einer Sicherheit von etwa 90% festgestellt. Ein völliger Ausschluss von Erbgutschäden lässt sich allerdings nur durch invasive Verfahren wie die Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) erreichen, die jedoch risikoreicher für das Baby sind.

Für Schwangere, die sich überlegen, eine Fruchtwasserpunktion durchführen zu lassen, weil sie sich z.B. aufgrund ihres Alters verstärkt Sorgen um die Gesundheit ihres Kindes machen, kann das Ersttrimester-Screening eine wichtige Entscheidungshilfe sein. In den meisten Fällen trägt die Untersuchung dazu bei, dass die werdenden Eltern den weiteren Schwangerschaftsverlauf beruhigt und erleichtert erleben können.

In unserer Praxis bieten wir die NT-Messung als Selbstzahlerleistung an.

Weitere Informationen: NT Messung

Neu in Stuttgart: Ärzte für Frauen

Mittwoch, 30. September 2009


In Stuttgart hat sich das Netzwerk „Ärzte für Frauen“ (AF-S) gegründet, ein Zusammenschluss verschiedener niedergelassene Fachärzte. Auch unsere Praxis gehört dazu! Die Zusammenarbeit eigenständiger Arztpraxen in Form einer Teilgemeinschaftspraxis ist erst seit kurzem möglich und könnte bundesweit richtungsweisend sein.

Der Vorteil des ärztlichen Netzwerks für die medizinische Versorgung der Patienten ist groß. Durch den Austausch und die Kooperation der Arztpraxen können neue diagnostische Verfahren und Therapieformen, Know-How, Erfahrung und medizintechnisches Instrumentarium optimal genutzt werden.

Zum Stuttgarter Netzwerk “Ärzte für Frauen” gehören Spezialisten aus den Bereichen Brustdiagnostik, Kinderwunschbehandlung, Hormontherapie, Fehlbildungsdiagnostik, Fruchtwasseruntersuchung und urologische Diagnostik.

Die enge Zusammenarbeit der Ärzte hat für unsere Patientinnen viele Vorteile:

- Wir vermeiden unnötige Doppel- und Dreifachuntersuchungen.
- Wir sorgen für schnelle Anschlusstermine bei den jeweiligen Spezialisten.
- Diagnosen können schnell und optimal gestellt werden.
- Wir erarbeiten gemeinsam individuelle Therapiemaßnahmen.
- Bei medizinischen Problemen ermöglichen wir eine wohnortnahe Versorgung.

Weitere Informationen sowie die Liste der beteiligten Arztpraxen finden Sie unter Ärzte für Frauen

Neue Öffnungszeiten: Von acht bis acht

Donnerstag, 27. August 2009

Neuigkeiten aus der Praxis: Ab September gibt es neue Öffnungszeiten! Von nun an ist unsere Praxis von morgens 8.00 bis abends 20.00 Uhr durchgehend geöffnet. Von acht bis acht - eine runde Sache. Ein gutes Angebot für berufstätige Frauen und ein Zugeständnis an das lebendige Umfeld in der Innenstadt. Die Bürgersteige werden ja auch nicht um 18.00 Uhr hochgeklappt. Freitags allerdings ist um schon 19.00 Uhr Schluss. Das wiederum ist ein Zugeständnis an wochenendbedürftige Mitarbeiterinnen.

Dank der erweiterten Öffnungszeiten können wir jetzt verstärkt Online-Termine anbieten. Die Möglichkeit, übers Internet Termine für die gynäkologische Sprechstunde zu reservieren, wird von unseren Patientinnen immer häufiger genutzt. Verständlich, denn die Online-Buchung ist eine praktische Angelegenheit. Sie ist jederzeit möglich und erspart umständliche telefonische Absprachen. Ein überzeugendes Programm und ganz klar ausbaufähig!

Gynefix – Kupferkette jetzt für 5 Jahre

Sonntag, 03. Mai 2009

Gynefix, Kupferkette

Eine gute Nachricht hat die eingeschworene Gemeinde der Gynefix-gepiercten erreicht und die, die es noch werden wollen. Die Kupferkette kann jetzt nach Angaben des Herstellers bis zu 5 Jahren liegen bleiben. Inzwischen haben sich viele junge Frauen, überdrüssig der täglichen Suche nach dem Pillenblister und dem Versuch, die Tablette regelmäßig einzunehmen, für diese schonende und billigere Variante der Verhütung entschieden. Gynefix gewinnt zunehmend an Bedeutung bei der Entscheidung: ‘Hormone’  kontra  ‘keine Hormone’.

Bei der Alternativsuche spielen auch Männer eine steigende Rolle mit dem Wunsch, den hormonellen Launen der Freundin zu entgehen und dem Liebesleben eine neue Qualität zu geben. In der allgegenwärtigen Krise, die uns alle zwingt, auf günstigere Produkte umzusteigen, bietet sich Gynefix an:  Statt der teueren Pille die etwa halb so teure Kupferkette einführen zu lassen und die Sicherheit der bequemen und langfristigen Verhütungsmethode zu genießen.
alternative Verhütungsmethode

Text:  Paul Dostal


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