Die wichtigsten Fragen der Menschheitsgeschichte sind beantwortet: Die Erde ist rund, der Atomkern geknackt, die DNA entschlüsselt. Die Wissenschaft kann stolz auf sich sein! Dennoch gibt es immer wieder Phänomene, die sich dem grellen Licht der Erkenntnis beharrlich entziehen. Das ist gut so. Denn wie langweilig wäre das Leben ohne Mythen, Rätsel und Geheimnisse!
Nehmen wir zum Beispiel den sogenannten G-Punkt – ein besonderes Lustzentrum innerhalb der Vagina, ähnlich einer zweiten Klitoris – benannt nach dem Gynäkologen Gräfenberg. Gibt es den G-Punkt oder gibt es ihn nicht?
Eine spannende Frage. Von den einen vehement verneint, von anderen leidenschaftlich bejaht, wissenschaftlich unbeantwortet. Der G-Punkt: reine Männerphantasie? Weibergeschwätz? Eine Zufallsgabe der Natur – die eine hat’s, die andere nicht?
Regelmäßig bemühen sich Forscher, Licht ins Dunkel der weiblichen Lust zu bringen. Ob der Erkenntnis wegen oder der Publicity bleibt unklar. Aktueller Stand der Forschung: Der G-Punkt gehört zum Empfindungsbereich der Klitoris, die tiefer in den Körper hineinragt als bisher angenommen.

Modisch gesehen ist die natürliche Körperbehaarung mega-out. Wer auf sich hält, bekämpft das urzeitliche Fell, wo es sich nur zeigt. Je nach Köperregion wird gerupft und gezupft, rasiert, geschabt, gewachst. Tendenz zunehmend.
Acht von zehn Frauen sind mit Ihrem Busen unzufrieden: zu klein, zu flach, zu schlaff! Das Urteil über die Schönheit des eigenen Körpers ist streng. Selbst viele junge Mädchen haben an ihrer gerade erwachten Weiblichkeit etwas auszusetzen. 10% aller 14-Jährigen würden sich am liebsten die Brüste operieren lassen!

