Lange Nacht der Museen: Schluss mit Winterschlaf!

03. März 2010

Spätestens am Samstag, den 20. März lohnt es sich, Kuschelcouch und Pantoffelkino zu endlich wieder zu verlassen. Da ist nicht nur Frühlingsanfang, da findet auch die lange Nacht der Museen statt – und die sollte man wirklich nicht verpassen!

Zwischen 19.00 und 2.00 Uhr morgens kann man nicht nur die bekannten Museen wie die Staatsgalerie, das Mercedes-Benz-, Porsche- oder Linden-Museum besuchen. Private Galerien und Künstlerateliers präsentieren sich ebenso wie z.B. die Feuerbacher Moschee, das italienische Kulturzentrum oder - ganz schräg - ein Bestattungsinstitut (mit Sargsammlung!). Kunst und Kultur, Theater und Musik gibt’s an allen 90 Veranstaltungsorten. Shuttle-Busse bringen die Besucher von A nach B.

Ob nun das Bunkerhotel unter dem Marktplatz (ein Muss für Einsteiger!), die nächtlichen Wagenhallen im Schein der Lagerfeuer, Hafentour oder eine gepflegte Weinprobe in der Kelterei: Das Programm ist riesig und lässt sich nach Lust und Laune kombinieren.

Von langen Warteschlangen und überfüllten Bussen sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer erstmal drin ist, gehört dazu. Die ganze Stadt ist auf den Beinen, gut gelaunt, geschwätzig und voller Energie. Schluss mit Kuschelcouch und Winterschlaf!

Infos und Programm: Lange Nacht der Museen 2010

Die Pille für den Mann: Neue Hoffnung?

24. Februar 2010


Das Wichtige vorweg: Nein, die Pille für den Mann gibt es noch nicht. Lange war sie uns versprochen, aber sie ist immer noch nicht auf dem Markt.

Dabei stand der Durchbruch schon einmal kurz bevor. Mit einer Kombination aus Hormonimplantat und regelmäßigen Spritzen sollte der verantwortungsvolle Partner für die Zeugungsverhütung sorgen. Das Produkt war bereits in der Erprobungsphase. Ganz ehrlich: Es wäre schön gewesen, nach all den Jahren der Pillenschluckerei, einfach sagen zu können „Schatz, ab heute bist du dran!“

Doch dann war der Traum erst einmal ausgeträumt. Das Ergebnis der Testphase war ernüchternd: Zu kompliziert in der Anwendung, zu heftig in den Nebenwirkungen. Kein Mann hätte sich ernsthaft auf ein solches Abenteuer eingelassen. Vor drei Jahren zogen sich die Pharmafirmen aus der Erforschung eines hormonellen Verhütungsmittels für den Mann zurück.

Nun aber gibt es einen neuen Anlauf und damit neue Hoffnung auf Gleichberechtigung in Verhütungsfragen. Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird an den Universitätskliniken Münster und Halle wieder an der Entwicklung einer Verhütungsspritze gearbeitet, die vorübergehend die Spermienbildung unterbinden soll. 2015 - so die optimistische Schätzung - könnte das Produkt auf den Markt kommen. Wir behalten das im Auge!!!

Babyrosa: Das “kleine Rot” für kleine Jungs

13. Februar 2010

Die Farbe Rosa ist etwas für kleine Mädchen. Rosa ist das Prinzessinnenkleidchen und rosa ist die Barbiepuppenstube. Nuckelt das Baby im rosa Strampler am rosa Schnuller, erübrigt sich die Frage nach dem Geschlecht.

Wie kaum eine andere Farbe wird Rosa – Symbol zarter Unschuld – der Weiblichkeit zugeordnet. Rosa in der Männerwelt? Suspekt, suspekt. Rosa ist für harte Kerle undenkbar.
Ein Blick in die Geschichte allerdings fördert Erstaunliches zutage: Noch vor hundert Jahren galt Rosa als „männlicher“ Babyfarbton. Zartes Rosé kleidete den strammen Filius, im rosa Anzug strampelte der kleine Stammhalter.

Was uns heute verwirrt, ist farbpsychologisch jedoch nachvollziehbar. Rosa ist das „kleine Rot“ und damit der kleine Bruder einer Farbe, die für Leidenschaft, aktiven Eros und Kampf steht – also für Emotionen, die nach wie vor als „typisch männlich“ wahrgenommen werden.
Junge Damen krabbelten seinerzeit in hellblau – der Gegensatz wurde gewahrt. Blau ist in der christlichen Tradition die Farbe der Jungfrau Maria. Das „kleine Blau“ blieb somit kleinen Mädchen vorbehalten.

Nach dem Ersten Weltkrieg fand ein Umbruch statt. Blau – die Farbe der Marineuniformen und Arbeitsanzüge – wurde zum Symbol männlicher Arbeitswelt. Der Junior wurde in einen marineblauen Matrosenanzug gesteckt, der männliche Sprössling strampelte fortan in hellblau. Für die weiblichen Babys – Ordnung muss sein! – blieb als traditioneller Kontrast das zarte Rosarot.

(Bild: ©istockphoto.com_ wdragon)

Ultraschall: Was bedeutet DEGUM?

07. Februar 2010

Wenn von Ultraschalluntersuchungen die Rede ist, taucht häufig der etwas rätselhafte Begriff „DEGUM“ auf. Oft allerdings ohne weitere Erklärung. Das ändern wir jetzt: Was also bedeuten DEGUM I, II und III?

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (= DEGUM) hat die Ultraschalldiagnostik in drei Stufen unterteilt. Jede Stufe setzt eine besondere Qualifikation des Untersuchers voraus. Zusätzlich muss das Ultraschallgerät festgelegte technische Anforderungen erfüllen.

Für die Ultraschalldiagnostik während der Schwangerschaft bedeutet das folgendes:

Stufe I: Die Ultraschall-Diagnostik der Stufe I umfasst lediglich die Beurteilung der Gebärmutter, der Fruchtwassermenge und der Plazenta sowie die Einschätzung der Größenentwicklung des ungeborenen Kindes. Sogenannte Hinweiszeichen werden genutzt, um Entwicklungsstörungen zu erkennen und eine weitere Abklärung zu veranlassen.

Stufe II: Bei der DEGUM-Stufe II werden deutlich erhöhte Anforderungen an die Qualifikation des Arztes und an die Gerätetechnologie gestellt. Es wird eine mehrjährige Erfahrung mit der Methode vorausgesetzt, zwei Untersuchungssysteme sollten vorhanden sein und die Möglichkeit der Videodokumentation zur Verfügung stehen. Außerdem wird Vertrautheit mit den wichtigsten krankhaften Befunden und ihrer Beurteilung erwartet. Bietet eine gynäkologische Praxis einen feindiagnostischen Organultraschall bzw. eine fetale Missbildungsdiagnostik oder Fehlbildungsdiagnostik an, muss die DEGUM II-Qualifikation nachgewiesen werden.

Stufe III: Untersuchungen der Stufe III werden in hoch spezialisierten Kliniken oder Praxen durchgeführt, die häufig auch über die Möglichkeit weiterer invasiver Diagnostik (z.B. Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie) verfügen.

Weitere Informationen: DEGUM-Feindiagnostik

Geschichte der Verhütung: Coca Cola als Scheidenspülung

02. Februar 2010

Die Geschichte der Empfängnisverhütung ist lang. Schon im alten Ägypten und in der Zeit der römischen und griechischen Antike haben Frauen versucht, durch bestimmte Koituspositionen oder mit Hilfe von Amuletten und Arzneimitteln unerwünschte Schwangerschaften zu verhindern.

Die Entwicklung moderner und sicherer Verhütungsmittel wurde erst möglich, nachdem der Österreicher Hermann Knaus und der Japaner Kyusaku Ogino die physiologischen Vorgänge rund um den Eisprung erforschten und damit die Bedeutung der fruchtbaren Tage erkannten. Vor dieser Zeit wurden die unterschiedlichsten – meist unwirksamen – Verfahren zur Empfängnisverhütung ausprobiert.

Unter den antiquierten Methoden der Familienplanung sind eine ganze Reihe kurioser Rezepte zu finden. So zum Beispiel das „Samenschleudern“, das um 1900 vom Lebensreformer und Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz als interessante „Verhütungsmethode“ beschrieben wurde: „Beim Samenschleudern richtet sich die Frau unmittelbar nach Beendigung des Aktes auf, spreizt die Beine und mit einer schlängelnden Bewegung des Rumpfes sucht dieselbe durch einen kräftigen Ruck den männlichen Samen wieder herauszuwerfen.“

Auch unsere moderne Zeit ist nicht frei von bizarren Vorstellungen über die Möglichkeiten der Empfängnisverhütung. So galt bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein Coca Cola als probates Verhütungsmittel. Als schaumige Scheidenspülung nach dem Verkehr (vor Gebrauch kräftig schütteln!) sollte die koffeinhaltige Brause die Spermien abtöten.
Achtung! Eine spermizide Wirkung von Coca Cola konnte in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden. Auch Pepsi Cola, Cola zero und Cola light sind als Verhütungsmittel absolut ungeeignet!

(Bild: ©istockphoto.com_EasyBuy4u)

Private gynäkologische Sprechstunde in Stuttgart

29. Januar 2010

Seit Anfang September haben wir erweiterte Öffnungszeiten. Von 8.00 bis 20.00 Uhr (Freitags bis 19.00 Uhr) sind wir durchgehend für unsere Patientinnen da. Inzwischen sind einige Monate vergangen. Zeit für eine kleine Bilanz.

Durch die lange Öffnungszeit sind täglich rund zehn Stunden ärztliche Sprechstunde möglich geworden. Damit können wir der wachsenden Zahl der Patientinnen gerecht werden und haben genügend Zeit für die besonderen medizinischen Leistungen wie z.B. der erweiterten Schwangerenbetreuung mit einer umfassenden pränatalen Diagnostik. Unsere Bilanz also: Positiv!

Zusätzlich können wir nun auch das Angebot einer Privatsprechstunde erweitern.
An folgenden Tagen nehmen wir uns mehr Zeit für unsere privat versicherten Patientinnen:


Montags und mittwochs bei Herrn Dostal:
16.00 – 20.00 Uhr
Donnerstags bei Frau Dr. Deiters:
13.00 – 15.00 Uhr
Freitags bei Frau Piro:
17.00 – 19.00 Uhr

(Bild: ©istockphoto.com_H-Gall)

Weitere Informationen: private Sprechstunde in Stuttgart

Sexdauer: Quickie oder Liebesnacht?

18. Januar 2010

Wie lange dauert guter Sex? Na, diese Frage ist doch eine Diskussion wert! Leidenschaftlicher Quickie oder lieber zärtliche Liebesnacht? Die schnelle Nummer oder lieber die innige Begegnung? Kurz und knackig oder lieber ausdauernd lustvoll? Wie lieben wir’s?

Interessant ist die Untersuchung des amerikanischen Sexualforschers Eric Corty. Er fand heraus, dass Paare am glücklichsten sind, wenn der Liebesakt (ohne Vor- und Nachspiel) zwischen 7 und 13 Minuten lang dauert. Die Vorstellung „Nur ausgedehnter Sex ist guter Sex.“ sei schlichtweg falsch. „Je länger, je lieber“ – ein Gerücht. 14 – 30 Minuten sind laut Studie zu lang.

Erkenntnisse dieser Art haben immer etwas Gutes: Wer sich im Bett bislang unter Leistungsdruck gesetzt hat, kann beruhigt aufatmen. Liebe, Lust und Leidenschaft sind nicht nur was für konditionsstarke Kerle.

Guter Sex, schlechter Sex … die Dauer des Liebesspiels ist dabei natürlich immer nur ein Nebenaspekt und nicht allein entscheidend über Glück und Unglück. Trotzdem: „Wie lieben wir’s?“ bleibt eine pikante Frage und ist immer eine Diskussion wert.

(Bild: ©istockphoto.com_ attator)

Praxismagazin: Extrablatt! Extrablatt!

11. Januar 2010

praxismagazinLange Wartezeiten in der Arztpraxis sind immer ärgerlich. Ab einer dreiviertel Stunde werden die meisten Menschen ungeduldig. Gibt es aber überhaupt keine Wartezeit - oder nur eine sehr kurze - ist auch das bedauerlich. Wann sonst könnte man mal in Ruhe in einer Zeitschrift blättern?

Dem Schmökerbedürfnis unserer Patientinnen kommen wir jetzt auf besondere Weise entgegen: Druckfrisch, brandneu und topaktuell gibt es nun unser eigenes Praxismagazin – 38 Seiten „Infotainment“, eine bunte Mischung aus Information und Unterhaltung.
Witze, Rätsel und Schönheitstipps sind hier ebenso zu finden wie ausführliche Informationen zu gynäkologischen Themen, medizinischen Untersuchungen und zum Angebot unserer Praxis.

Wir freuen uns, wenn wir mit unserem neuen Magazin allen Patientinnen die „gefühlte“ Wartezeit verkürzen, sie umfassend informieren und gleichzeitig gut unterhalten können.

ThinPrep® Pap-Test: Der neue Krebsabstrich

05. Januar 2010

thinprepGebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung der Frau unter 50 Jahren. Das Zervixkarzinom entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Wer regelmäßig zur Krebsvorsorge geht, hat also gute Chancen, bösartige Zellveränderungen am Gebärmutterhals frühzeitig zu erkennen.

Eine wichtige Untersuchung bei der Krebsfrüherkennung ist der Zellabstrich vom Muttermund – der sogenannte Pap-Test, benannt nach dem griechischen Arzt George Nicolas Papanicolaou. Bei diesem Test wird der Zellabstrich auf einen Objektträger aufgetragen, eingefärbt und unter dem Mikroskop untersucht.

Bei optimalen Bedingungen bietet dieser Test eine relativ hohe Sicherheit. Dennoch erkranken jährlich alleine in Deutschland jedes Jahr ca. 6.500 Frauen an einem Gebärmutterhalskrebs und 80.000 Frauen an einer Krebsvorstufe. Die Gründe hierfür liegen in der ungenügenden Aufbereitung des Zellmaterials. Krankhaft veränderte Zellen werden nicht erkannt, weil sie von anderen Zellen, von Blut oder Schleim überlagert werden. Falsche Befunde sind häufig.

Der neue ThinPrep® Pap-Test wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap Test auftretenden Probleme zu verringern. Hierbei werden Zellen wie beim konventionellen Pap-Test durch einen Abstrich entnommen, dann aber in ein Gefäß mit Konservierungslösung gegeben. Somit bleiben alle Zellen zur Auswertung erhalten.
Die konservierte Probe wird in einem Speziallabor in mehreren technischen Prozessen aufbereitet und von Blut, Schleim und Entzündungszellen gereinigt. Anschließend werden die Zellen in einer dünnen Schicht auf dem Objektträger gleichmäßig verteilt. Der Zellabstrich – die sogenannte Dünnschichtzytologie - ist dadurch wesentlich aussagekräftiger als beim herkömmlichen Pap-Test.

Der ThinPrep® Pap-Test ist eine entscheidende technische Verbesserung des bisherigen Krebsabstriches. Er ermöglicht genauere Untersuchungsergebnisse und bietet deutlich mehr Sicherheit.

Weitere Informationen: ThinPrep

PF MMX

31. Dezember 2009

Happy New Year 2010

firework

Wir wünschen unseren Patientinnen für das neue Jahr 2010
Gesundheit und persönliches Glück


Königstraße
Verbindung
Parkplatz

Öffnungszeiten
Rezepte
online Termin
Verhütung
Gynefix
PilleReminder
Kinderwunsch
Insemination
Eisprungkalender
Untersuchung
Zusatzleistungen

Recall
Schwangerschaft
SSW-Rechner
Feindiagnostik
VIP-Lounge
private Sprechstunde
online Termin
Operation
Schamlippen
Jungfernhäutchen
Geburt
Kinder
Klinik
McGyn
Tips
Infos
Praxis
Blog
H. Franke

Copyright © 2003 - 2010 by Sundastra GmbH. All Rights Reserved. Impressum



Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Add to Technorati Favorites Subscribe with Bloglines Blog